SOS Faim unterstützt die Stellungnahme der Zivilgesellschaft zur Agrarreform der EU

SOS Faim unterstützt die Stellungnahme der Zivilgesellschaft zur Agrarreform der EU

Der Nahrungsmittel- und Landwirtschaftssektor der EU trägt direkt zur verschwenderischen Nutzung begrenzter globaler Ressourcen bei und schadet der Umwelt, indem er Klimawandel,  Biodiversitätsverlust, Überfischung, Entwaldung, Bodenerosion, Wasserknappheit sowie Wasser- und Luftverschmutzung vorantreibt. Industrielle Landwirtschaft, die weitgehend von Importen abhängig ist und einen großen Teil zu globalen Antibiotikaresistenzen beiträgt, wurde auf Kosten der Einkommen der Landwirt*innen, von Arbeitsplätzen in den ländlichen Räumen Europas sowie von Menschenrechten, gerechten Arbeitsbedingungen und Lebensgrundlagen in Ländern des Globalen Südens gefördert. Landwirt*innen stehen vor der Entscheidung zwischen Bankrott und weiterer Intensivierung. Bäuer*innen, die glaubwürdige Alternativen wie etwa biologische Landwirtschaft und Landwirtschaft nach agrarökologischen Prinzipien praktizieren, stehen weiterhin im Abseits, weil ein “Weiter wie bisher” begünstigt wird. Gleichzeitig finden sich extreme Unterernährung, steigende Fettleibigkeit und ungesunde Ernährung unter den häufigsten Krankheits- und Todesursachen in Europa und weltweit.

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